KURATORIUM

Das Kuratorium gestaltet und verantwortet das eigene Programm der KunstKlangKirche Zürich. Das Kuratorium besteht aus den Leitungen der Bereiche Theologie, Kunst, Klang, Organologie, Symposien. Die Projekleitung hat den Vorsitz. Das Kuratorium wird von den  Fachgruppen unterstützt.

Mitglieder Kuratorium
Kantor Daniel Schmid | Projektleitung

Studierte Kontrabass, evangelische und katholische Kirchenmusik, Schulmusik und Dirigieren in Zürich, Luzern und Wien. Er entfaltete eine vielschichtige Tätigkeit als Chor- und Orchesterleiter, Kapellmeister und Kirchenmusiker.
2001-2014 betreute er als Kantor der Zürcher Landeskirche die Fachstelle Gottesdienst und Musik. Heute wirkt er als Dozent für Orchesterleitung/Kirchenmusik an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und seit 2005 als Kantor am Grossmünster Zürich.

 

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?Das Miteinander von Kunst und Spiritualität war mir bei meinen bisherigen Tätigkeiten ein wichtiges Anliegen. Dieses mit der Förderung der Orgelkultur verbinden zu können, fasziniert mich immer wieder neu. Mit der Vision der KunstKlangKirche Zürich entsteht ein Projekt mit einem aussergewöhnlichen Potential und einer Ausstrahlung, die über die Grenzen hinaus wirken kann.

 

Frieder Furler | Bereichsleitung Theologie
Von 1988 bis 1999 Gemeindepfarrer in Stäfa ZH mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit sowie Musik, wirkte Frieder Furler von 1992 bis 2001 in der praktischen Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrren auf den Gebieten «Gottesdienst» und «Konfirmationsunterricht« mit. 1999 bis 2004 hatte er die Leitung der Fachstelle Gottesdienstgestaltung der Zürcher Landeskirche inne und 2004 bis 2014 war er Abteilungsleiter in den Gesamtkirchlichen Diensten der Landeskirche. 2015 und 2016 ist er interimistischer Projektbeauftragter von «KirchGemeindePlus». Frieder Furler ist verheiratet mit Claudia Lips Furler und Vater dreier Stiefsöhne.


Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
An der KunstKlangKirche fasziniert mich der Mut der Kirchgemeinde zu neuen Wegen, der Kreis von kompetenten, engagierten und innovativen Personen im Projekt und die wohltuende Weite und Tiefe des konzeptionellen Ansatzes.

Aldo Mozzini | Bereichsleitung Kunst
Bild und Text folgen

Tobias Willi | Bereichsleitung Klang
Tobias Willi, geboren 1976, studierte Orgel (Lehr- und Solistendiplom bei Guy Bovet) und Klavier (Lehrdiplom bei Jürg Wyttenbach) an der Hochschule für Musik in Basel und am Conservatoire National Supérieur in Paris (Nachdiplomstudium bei Olivier Latry und Michel Bouvard). Seit 2010 unterrichtet er als Professor für Orgel-Literaturspiel und -Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, ist Organist an der Zürcher Johanneskirche und pflegt daneben eine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland.


Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Als Orgelspielende haben wir das Glück, uns spielend und hörend an einem in über 700 Jahren entstandenen Repertoire erfreuen zu können. Seit jeher steht diese Musik aber nicht für sich selbst, sondern ist durch Texte und Bilder inspiriert, mit besonderen Kirchenräumen und Orgelbau-Stilen verbunden, steht im Dialog mit Kunst und Kultur ihrer Entstehungszeit, aber besonders auch mit uns heutigen Menschen. Diese Verbindungen erlebbar zu machen und damit zeigen zu können, dass die Orgel ein Instrument der Gegenwart ist und im Brennpunkt kreativen Schaffens steht, fasziniert mich am Konzept der KunstKlangKirche.
 
Wolfgang Rehn | Bereichsleitung Organologie
Orgelbauerlehre im Saarland, «Wanderjahre» – feste und temporäre (projektbezogene) Mitarbeit bei verschiedenen Firmen in Deutschland, Österreich und USA, Spezialisierung auf den Fachbereich Orgelrestaurierung, Kursleiter im Ausbildungsgang «Restaurator im Handwerk», Leitung der Restaurierungsabteilung bei Orgelbau Kuhn seit deren Gründung 1976. Mitglied der Geschäftsleitung Orgelbau Kuhn von 2000 bis zur Pensionierung 2013. Restaurierung vieler wichtiger Denkmalorgeln und Neubau von Orgeln nach historischen Vorbildern in verschiedenen europäischen Ländern.
 
Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Die europäische Orgelkultur ist etwas Einzigartiges - und Orgelbauer ist ein wunderbarer Beruf. Beides sehe ich in der heutigen Zeit bedroht. Die Orgel und die Orgelmusik stehen nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt des Interesses und verlieren an Beachtung. Deshalb müssen wir Wege finden, die Orgel als Musikinstrument einem breiteren Publikum näherzubringen. Mit meinem Engagement für die KunstKlangKirche steht für mich die Förderung der Orgelkultur und meines Berufsstandes im Vordergrund.

 

Michael Meyer | Bereichsleitung Symposien
Geboren 1986 in Zürich, studierte Michael Meyer Orgel sowie Musik- und Geschichtswissenschaft. Von 2010-2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2014 ist er Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Er promovierte mit einer Arbeit über die deutsche Josquin-Rezeption im Herbst 2014. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit bekundet er ein Engagement als Organist an der Guthirt-Kirche in Zürich-Wipkingen.
 
Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Dass dem Nachdenken über Musik schon immer eine interdisziplinäre Stossrichtung zu eigen war, ist eine historische Tatsache: Kein Geringerer als Martin Luther behauptete, dass die Musik aufgrund ihrer Wirkmächtigkeit «proxima theologiae» sei, während sein Reformatorenkollege Philipp Melanchthon Musik und Rhetorik miteinander verglich. Als Musikwissenschaftler ist es mir ein Anliegen, die Faszination für die Geschichte solcher Berührungspunkte und Interaktionen durch mein Engagement im Fachbereich «Symposien» weiterzugeben. Genauso wichtig sind mir aber auch die KunstKlangKirche betreffende Spezialthemen, die entweder noch ihrer Erforschung harren oder in letzter Zeit aus dem Fokus geraten sind - so zum Beispiel verschiedene Aspekte der Geschichte des Orgelbaus.
 

Der Monat im Überblick

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Botschafter

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Als Jury-Mitglied des Wettbewerbes «Vision Egg+» freut es mich sehr, dass in der Umsetzung der Kunstklangkirche Praxiserfahrung und Reflexion über Musik und Theologie zu überraschenden Klängen und Farben ineinander fliessen und so Mut machende Farbtupfer von Kirchesein in der Stadt Zürich gemalt werden. Christoph Sigrist