FACHGRUPPEN

Die Bereichsleiter werden von ihren Fachgruppen unterstützt.
Diese bestehen aus ausgewiesenen Fachleuten des jeweiligen Fachbereiches.

Theologie

Frieder Furler | Bereichsleitung Theologie
Von 1988 bis 1999 Gemeindepfarrer in Stäfa ZH mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit sowie Musik, wirkte Frieder Furler von 1992 bis 2001 in der praktischen Ausbildung von Pfarrerinnen und Pfarrren auf den Gebieten «Gottesdienst» und «Konfirmationsunterricht« mit. 1999 bis 2004 hatte er die Leitung der Fachstelle Gottesdienstgestaltung der Zürcher Landeskirche inne und 2004 bis 2014 war er Abteilungsleiter in den Gesamtkirchlichen Diensten der Landeskirche. 2015 und 2016 ist er interimistischer Projektbeauftragter von «KirchGemeindePlus». Frieder Furler ist verheiratet mit Claudia Lips Furler und Vater dreier Stiefsöhne.


Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
An der KunstKlangKirche fasziniert mich der Mut der Kirchgemeinde zu neuen Wegen, der Kreis von kompetenten, engagierten und innovativen Personen im Projekt und die wohltuende Weite und Tiefe des konzeptionellen Ansatzes.

Matthias Krieg | Fachgruppe Theologie
24 Jahre in Deutschland, 37 in der Schweiz, 19 Jahre Stäfner.
6 Jahre Studium von Theologie und Germanistik in Tübingen und Zürich.
6 Jahre Promotionen in Deutscher Literatur und Altem Testament.
8 Jahre Habilitation und Privatdozent im Alten Testament.
24 Jahre Baptist, 37 Jahre reformiert.
26 Jahre Leiter der Bildungsabteilung der Zürcher Landeskirche.
2 Jahre Theologischer Sekretär des Zürcher Kirchenrats.
18 Jahre verheiratet, seit 26 bzw. 24 Jahren Vater, seit 16 Jahren Single.
Seit 1969 Liederfreund, seit 1991 Kirchenmusikfreund, seit 2003 Jazzfreund.

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Wir haben nicht zu wenig, sondern zu viel unproduktiv gebundenes Geld.
Wir haben nicht zu viele Kirchen, sondern zu wenig Mut, sie diversifiziert zu nutzen.
Es gibt nicht zu wenig religiös Interessierte, sondern zu viel institutionell Behinderte.
Die KunstKlangKirche ist der mutige Prototyp für eine Kirche mit Zukunft.

Christine Stark | Fachgruppe Theologie
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Ralph Kunz | Fachgruppe Theologie
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Kunst

Aldo Mozzini | Bereichsleitung Kunst
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Lena Friedli | Fachgruppe Kunst
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Klang
Tobias Willi | Bereichsleitung Klang
Tobias Willi, geboren 1976, studierte Orgel (Lehr- und Solistendiplom bei Guy Bovet) und Klavier (Lehrdiplom bei Jürg Wyttenbach) an der Hochschule für Musik in Basel und am Conservatoire National Supérieur in Paris (Nachdiplomstudium bei Olivier Latry und Michel Bouvard). Seit 2010 unterrichtet er als Professor für Orgel-Literaturspiel und -Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK, ist Organist an der Zürcher Johanneskirche und pflegt daneben eine intensive Konzerttätigkeit im In- und Ausland.


Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Als Orgelspielende haben wir das Glück, uns spielend und hörend an einem in über 700 Jahren entstandenen Repertoire erfreuen zu können. Seit jeher steht diese Musik aber nicht für sich selbst, sondern ist durch Texte und Bilder inspiriert, mit besonderen Kirchenräumen und Orgelbau-Stilen verbunden, steht im Dialog mit Kunst und Kultur ihrer Entstehungszeit, aber besonders auch mit uns heutigen Menschen. Diese Verbindungen erlebbar zu machen und damit zeigen zu können, dass die Orgel ein Instrument der Gegenwart ist und im Brennpunkt kreativen Schaffens steht, fasziniert mich am Konzept der KunstKlangKirche.
 
Markus Utz | Fachgruppe Klang
Markus Utz war von 2001 bis 2008 Bezirkskantor und Musikdirektor am Konstanzer Münster. Er wirkt dort noch als Münsterorganist. Seit 2007 ist er Professor fürr Dirigieren und Chorleitung an der Zürcher Hochschule der Künste. Neben Wettbewerbserfolgen als Organist war er als Dirigent Stipendiat der Scandinavian Bach Academy, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und Finalist beim «Eric Ericson Award». Er ist einer der erfolgreichen jungen deutschen Chordirigenten und Leiter des «ensemble cantissimo», mit dem er sich mit besonderen Programmen, zahlreichen Rundfunk-Produktionen und hoch gelobten CD-Einspielungen einen hervorragenden Namen im In- und Ausland gemacht hat.

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Text folgt
 

Matthias Ziegler | Fachgruppe Klang
Matthias Ziegler bewegt sich gleichermassen in der «traditionellen« Flötenliteratur wie auch in der zeitgenössischen komponierten und improvisierten Musik. Er ist Professor für Querflöte und Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK und Initiant der Projektreihe «Palladio Musik & Raum», in deren Rahmen an architektonisch interessanten Schauplätzen Konzerte veranstaltet werden. Auf der Suche nach neuen Klängen hat er das expressive Potential der Flöte und der elektroakustisch verstärkten Kontrabassflöte enorm erweitert. Inspiriert von der neuartigen Klangwelt haben zahlreiche Komponisten für Matthias Ziegler Flötenwerke geschrieben.

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Aus der Architektur kommend, haben mich Räume jeglicher Art stets inspiriert, sei es wegen der Veränderung des Hörens in ungewohnten Räumen oder wegen der Veränderung des Raumerlebens durch die Klänge. In der vielschichtigen Wechselwirkung von Raum, Musik und Wort entstehen Erlebnisse, die in ihrer emotionalen Wirkung nur life und in der Gemeinschaft erfahren werden können. Die KunstKlangKirche Zürich bildet den architektonischen und spirituellen Rahmen, solchen Ereignissen nachzuspüren.

Organologie
Wolfgang Rehn | Bereichsleitung Organologie
Orgelbauerlehre im Saarland, «Wanderjahre» – feste und temporäre (projektbezogene) Mitarbeit bei verschiedenen Firmen in Deutschland, Österreich und USA, Spezialisierung auf den Fachbereich Orgelrestaurierung, Kursleiter im Ausbildungsgang «Restaurator im Handwerk», Leitung der Restaurierungsabteilung bei Orgelbau Kuhn seit deren Gründung 1976. Mitglied der Geschäftsleitung Orgelbau Kuhn von 2000 bis zur Pensionierung 2013. Restaurierung vieler wichtiger Denkmalorgeln und Neubau von Orgeln nach historischen Vorbildern in verschiedenen europäischen Ländern.
 
Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Die europäische Orgelkultur ist etwas Einzigartiges - und Orgelbauer ist ein wunderbarer Beruf. Beides sehe ich in der heutigen Zeit bedroht. Die Orgel und die Orgelmusik stehen nicht mehr unbedingt im Mittelpunkt des Interesses und verlieren an Beachtung. Deshalb müssen wir Wege finden, die Orgel als Musikinstrument einem breiteren Publikum näherzubringen. Mit meinem Engagement für die KunstKlangKirche steht für mich die Förderung der Orgelkultur und meines Berufsstandes im Vordergrund.

 

Simon Hebeisen | Fachgruppe Organologie
Orgelbauerlehre bei Orgelbau Goll Luzern. Klavier- und Orgelunterricht am Konservatorium Bern. Wanderjahre bei diversen Orgelbauern im In- und Ausland. Seit 1998 Mitinhaber und Geschäftsführer der Orgelbau Goll AG Luzern. Dozent für Orgelkunde an den Musikhochschulen Zürich und Luzern. Experte bei den Schweizerischen Lehrabschlussprüfungen. Vize-Präsident der ISO (International Society of Organbuilders), OK-Präsident des internationalen Orgelbauer-Kongresses «ISO helvetia 2012». Musikalisch aktiv auf Clavichord, Cembalo, Orgel und als Sänger im Vokalquartett «a quattro voci».
 
Warum engagiere ich mich für die «KunstKlangKirche Zürich»?
Die Verbindung von Kunst und Klang fasziniert mich seit früher Jugend. Sowohl bildende wie darstellende Kunst sind eine grosse Inspirationsquelle für meine Tätigkeit als Orgelbauer. Umso spannender ist es, beim Projekt KunstKlangKirche die interdisziplinäre Idee noch weiter zu öffnen und die Orgel nicht nur im kunsthandwerklichen und musikalischen, sondern auch im historischen und soziokulturellen Umfeld zu betrachten. Mit meinem Engagement möchte ich v.a. auch junge Organisten und Orgelbauerinnen motivieren, die vielfältigen Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch zu nutzen.
 
 
Rudolf Meyer | Fachgruppe Organologie
Professor a.D. für künstlerisches Orgelspiel 1975-2001 an der ZHdK (vormals Konservatorium Winterthur), zweitweise auch in Sydney-AUS und Köln. Erster Organist an der Stadtkirche Winterthur 1976-2001, wo er 1984 die Restaurierung der Walckerorgel von 1888 verursachte und 1983 eine grössere Chororgel von Metzler als Ergänzung konzipierte. Bei über 60 Orgelneubauten und –restaurierungen wirkte er als musikalischer Fachbegleiter mit. Konzerte, Meisterkurse und das Komponieren bleiben bis heute aktiv. Zusätzlich zum Schulmusiker und Kantor ausgebildet, hat er seinerzeit bei Hans Vollenweider, Marie-Claire Alain, Anton Heiller und Luigi-Ferdinando Tagliavini und Improvisation bei Jean Guillou studiert.
 
Warum engagiere ich mich für die «KunstKlangKirche Zürich»?
Rudolf Meyer versteht sein Orgelspiel als Partnerschaft zwischen Instrument und Mensch wie etwa Pferd und Reiter. Nicht allein die Kenntnis des Orgelbaus, sondern auch die künstlerische Hingabe an dieses «Organum» führen zu einer höchste Klangmitteilung, die sich aus den Möglichkeiten und aus den Grenzen dieses «starren» Windwerks ausbildet. Jede Zeit schuf gute und schlechte Zeuginnen des Orgelbaus, und auch jede Region prägte eigentliche «Baudialekte», die in einer Art Panorganum in der KunstKlangKirche als lebende Beispiele zum Klingen gebracht werden können.
 
Symposien
Michael Meyer | Bereichsleitung Symposien
Geboren 1986 in Zürich, studierte Michael Meyer Orgel sowie Musik- und Geschichtswissenschaft. Von 2010-2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit 2014 ist er Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Er promovierte mit einer Arbeit über die deutsche Josquin-Rezeption im Herbst 2014. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit bekundet er ein Engagement als Organist an der Guthirt-Kirche in Zürich-Wipkingen.
 
Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Dass dem Nachdenken über Musik schon immer eine interdisziplinäre Stossrichtung zu eigen war, ist eine historische Tatsache: Kein Geringerer als Martin Luther behauptete, dass die Musik aufgrund ihrer Wirkmächtigkeit «proxima theologiae» sei, während sein Reformatorenkollege Philipp Melanchthon Musik und Rhetorik miteinander verglich. Als Musikwissenschaftler ist es mir ein Anliegen, die Faszination für die Geschichte solcher Berührungspunkte und Interaktionen durch mein Engagement im Fachbereich «Symposien» weiterzugeben. Genauso wichtig sind mir aber auch die KunstKlangKirche betreffende Spezialthemen, die entweder noch ihrer Erforschung harren oder in letzter Zeit aus dem Fokus geraten sind - so zum Beispiel verschiedene Aspekte der Geschichte des Orgelbaus.
 
Bernhard Hangartner | Fachgruppe Symposien

Geboren 1956, schloss Bernhard Hangartner Musikwissenschaft und Geschichte an der Universität Zürich mit dem Lizentiat sowie Klavier am Konservatorium Zürich (heute: ZHdK Musik) mit dem Lehrdiplom ab. 1993 Promotion im Bereich des Gregorianischen Chorals. 1982–1993 Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich, seit 1993 daselbst Wissenschaftlicher Mitarbeiter. 2002–2012 Forschungsstellenleiter des Nationalfonds-Projekts «Musik in Zürich – Zürich in der Musikgeschichte». Ständige Lehraufträge für Notationskunde, Musikgeschichte bis 1600 und Gregorianik an der Universität Zürich, für Gregorianischen Choral an der Universität Luzern und an der Hochschule Luzern Musik. Leiter verschiedener Gregorianik-Ensembles. Durchführung diverser Forschungsarbeiten u.a. auch im Bereich der Kirchenmusik und praktische Erfahrung in kirchenmusikalischen Projekten mit dem Klosterchor Wettingen und den Scholae Gregorianae.

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
In meiner Zeit als Internatsschüler an der Stiftsschule Einsiedeln sind – obwohl unbewusst und weniger auf die Praxis ausgerichtet – die ersten Wurzeln in der Beziehung zur Kirchenmusik angelegt worden. Seither sind diese teilweise sehr intensiven Kontakte nie mehr abgebrochen, haben aber im Zeitenwandel und in ihren Facetten immer wieder andere Gewichtungen erfahren. Die Chance im Kontext der KunstKlangKirche neue Aspekte kennenzulernen, den Austausch mit Gleichgesinnten über die Grenzen der eigenen Bereiche hinaus zu pflegen und auch die eigenen Überzeugungen darlegen zu dürfen, motiviert mich zur Mitarbeit an diesem besonderen Projekt.
 
Stefan Keym | Fachgruppe Symposien

Geboren 1971, studierte Stefan Keym Musikwissenschaft, Germanistik und Geschichte in Mainz, Paris (Sorbonne) und Halle (Saale). 2001 promovierte er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg über Olivier Messiaens Franziskus-Oper. Er habilitierte sich an der Universität Leipzig, wo er auch ein DFG-Forschungsprojekt leitete und 2015 zum Professor ernannt wurde. Er übernahm Gast- und Vertretungsprofessuren an den Universitäten Zürich, Tübingen, Hamburg und Berlin (HU).

Warum engagiere ich mich für die KunstKlangKirche Zürich?
Seit meiner Dissertation «Farbe und Zeit. Untersuchungen zur musiktheatralen Struktur und Semantik von Olivier Messiaens Saint François d’Assise» (Druck: Hildesheim 2002) beschäftigt mich das Verhältnis von Musik und Religion in unterschiedlichen gattungsgeschichtlichen und konfessionellen Kontexten (liturgisch/nichtliturgisch) und Epochen. Dabei ist mir der Austausch mit Musikern und Theologen sehr wichtig. Die Möglichkeit zu einer solchen Zusammenarbeit spricht mich besonders an am Projekt KunstKlangKirche Zürich.
 

Der Monat im Überblick

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Wir haben nicht zu viele Kirchen, sondern zu wenig Mut, sie diversifiziert zu nutzen: Die KunstKlangKirche ist der mutige Prototyp für eine Kirche mit Zukunft. Matthias Krieg